Projektinformationen

Seit April 2016 fördert das Bundesministerium für Bildung und Forschung das Projekt „MobiMeTech – Mit neuen Medien Nachwuchskräfte für den technologischen Wandel in der Automobilbranche fit machen“, in dem noch bis September 2017 ein Qualifizierungskonzept für den Aufbau von Medien- und medienpädagogischer Kompetenz bei ausbildenden Fachkräften der Automobilbranche entwickelt, erprobt und evaluiert wird.
In Zusammenwirken mit der Innung des Kraftfahrzeuggewerbes Berlin und des Audi AG Bildungszentrums und auf Grundlage eines Pilotdurchgangs wurde vom f-bb ein Fortbildungsformat in zwei verschiedenen Varianten (mit unterschiedlich hohen Präsenz- bzw. Onlineanteilen) entwickelt, in dem bis zu 100 hauptamtliche Ausbilder/innen, aber auch nebenamtlich ausbildende Fachkräfte unter Nutzung mobiler Endgeräte digitale Lehr-Lernangebote im eigenen Lern- und Arbeitsumfeld (z.B. Handwerksbetrieb, Industrie, Kfz-Innungen, Fachschulen) arbeitsplatznah anwenden und teilweise selbst entwickeln. Diese Praxisphase ist in mehrere Schulungseinheiten eingebettet, die schrittweise Wissen und Fertigkeiten rund um den angemessenen und effektiven Einsatz von digitalen Medien in der Ausbildung vermitteln. Implizit soll dieses Vorgehen die Teilnehmer/innen dazu motivieren, medienpädagogisches Know-how in ihre eigenen Lehr-, aber auch Lernprozesse zu integrieren.
Die Automobilbranche ist zunehmend von einem technologischen Wandel und der Informatisierung von Arbeit und Technik geprägt. Dies kommt beispielsweise in der Entwicklung alternativer Antriebssysteme, computergestützter Diagnosesysteme oder Car Connectivity zum Tragen. Für Beschäftigte entlang der gesamten Prozesskette ist schon heute ein kontinuierliches berufsbegleitendes Lernen unerlässlich. Digitale Lehr-Lernkonzepte, die ein flexibles und arbeitsplatznahes Lernen (u. a. über mobile Endgeräte) ermöglichen und den Umgang mit innovativen Medien trainieren, bieten hierfür einen idealen Handlungsrahmen.
Inzwischen wurden vielfältige digitale Lehr-Lernangebote für die Automobilbranche entwickelt. Digitale Medien werden jedoch in der Aus- und Weiterbildung im gewerblich-technischen Bereich deutlich seltener eingesetzt als im Dienstleistungssektor. Um den Aufbau zukunftsfähiger Kompetenzen in der beruflichen Bildung der Automobilbranche zu unterstützen, ist das Ausbildungspersonal für die adäquate Nutzung des vorhandenen Angebots zielgruppengerecht zu motivieren und zu qualifizieren.
Das Projekt MobiMeTech befasst sich mit dem Aufbau von Medien- und medienpädagogischer Kompetenz bei ausbildenden Fachkräften der Automobilbranche.
Das Vorhaben wird im Rahmen der Richtlinie zur Förderung von Medienqualifizierung pädagogischer Fachkräfte durch das Bundesministerium für Bildung und Forschung gefördert.

Ziel des Projektes MobiMeTech ist die Erhöhung der Medienkompetenz pädagogischer Fachkräfte der Automobilbranche. Angestrebt wird neben einer Qualifizierung auch, die Zielgruppe dauerhaft für die Integration neuer Medien in die eigene Ausbildungspraxis zu motivieren.
Dazu wird eine Schulungsmaßnahme zum praxisorientierten Aufbau von Medien- und medienpädagogischer Kompetenz bei ausbildenden Fachkräften der Automobilbranche konzipiert und als Pilotmaßnahme erprobt. Durch die Einbindung von bereits für die Branche entwickelten handlungsorientierten digitalen Lehr-Lernmedien – insbesondere zur Ausbildung im Themenfeld Elektromobilität – werden medienpädagogische Inhalte unmittelbar mit beruflichen Arbeitsprozessen verknüpft. Die lernförderlichen Potenziale neuer Medien zur Vermittlung komplexer Lerninhalte werden beispielhaft aufgezeigt und Anforderungen kritisch reflektiert. Im Rahmen einer betreuten Praxisphase erhalten die pädagogischen Fachkräfte zudem die Möglichkeit, unter Nutzung mobiler Endgeräte digitale Lehr-Lernangebote im eigenen Lern- und Arbeitsumfeld (z. B. Handwerksbetrieb, Industrie, Kfz-Innungen, Fachschulen) arbeitsplatznah zu testen. Das Fortbildungsformat wird in verschiedenen Varianten – Kombinationen aus Online- vs. Offline-Elementen – angeboten, um sowohl hauptamtlichen Ausbildern/innen als auch nebenamtlich ausbildenden Fachkräften eine flexible Teilnahme zu ermöglichen.


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